Rustikales Holzbrett mit frischem weißen und grünen Spargel, einer Schale roter Erdbeeren, knackigem Kohlrabi und frischen Kräutern wie Dill auf einem hellen Leinentuch.

So bleibt die Heimat knackig: Saisonales Gemüse & Obst richtig lagern

Hand aufs Herz: Gibt es etwas Schöneres, als mit einer vollen Tasche frischer, regionaler Schätze von unseren mobilen Märkten in Stralsund und Greifswald oder direkt aus unserem Hofladen in Wittenhagen nach Hause zu kommen? Der Duft von frischem Dill, das kräftige Grün vom Porree und die ersten süßen Erdbeeren – das ist Lebensqualität aus Mecklenburg-Vorpommern.

Damit die Freude an den regionalen Lebensmitteln auch in deiner Küche lange anhält, kommt es auf die richtige Lagerung an. Denn nicht jedes Gemüse mag es eiskalt, und manche Früchte sind echte „Einzelgänger“.

Hier ist dein rustikaler Leitfaden für die aktuelle Erntezeit!

Die Königsklasse: Weißer und grüner Spargel

Frischer Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinanderreibt – das ist das beste Qualitätsmerkmal bei uns am Stand. Damit er bis zum Kochen saftig bleibt, behandeln wir die Sorten unterschiedlich:

Weißer Spargel: Wickle die ungeschälten Stangen in ein feuchtes, sauberes Küchentuch und lege sie in das Gemüsefach deines Kühlschranks. So bleibt er gut 3 bis 4 Tage frisch.

Grüner Spargel: Er mag es aufrecht! Stelle die Stangen wie einen Blumenstrauß hochkant in ein Glas mit etwas kaltem Wasser im Kühlschrank.

Die Kälte-Muffel: Tomaten und Gurken

Hier passiert der häufigste Fehler im Haushalt: Tomaten und Gurken gehören nicht in den Kühlschrank!

Tomaten: Im Kühlschrank verlieren sie ihr wunderbares, sonnengereiftes Aroma und werden mehlig. Lagere sie am besten in einer luftigen Schale bei Zimmertemperatur.

Gurken: Sie werden in der Kälte schnell weich und wässrig. Ein schattiger Platz in der Speisekammer oder Küche ist ideal. Tipp: Halte Tomaten fern von Gurken, da Tomaten ein Reifegas (Ethylen) ausscheiden, das Gurken schneller welken lässt.

Süße Sensibelchen: Erdbeeren und Rhabarber

Das unschlagbare Duo der Saison braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl:

Erdbeeren: Sie sind extrem druckempfindlich. Nimm sie zu Hause am besten aus der Schale, sortiere eventuelle Druckstellen sofort aus und lagere sie ungewaschen und mit Grün flach auf Küchenpapier im Kühlschrank. Erst direkt vor dem Naschen waschen!

Rhabarber: Genau wie der weiße Spargel liebt Rhabarber das feuchte Küchentuch im Gemüsefach. So bleibt er knackig und fasert nicht aus.

Für die Würze: Minze und Dill

Frische Kräuter bringen das Urlaubsgefühl auf den Teller. Damit sie nicht innerhalb weniger Stunden vertrocknen:

Schlage Minze und Dill in ein leicht feuchtes Papier- oder Küchentuch ein und lege sie in den Kühlschrank.

Alternativ kannst du die Minze für den schnellen Zugriff unter der Woche auch wie Schnittblumen in ein kleines Wasserglas auf die Arbeitsplatte stellen.

Die Robusten: Porree, Kohlrabi und vieles mehr

Porree (Lauch): Ein echter Überlebenskünstler. Im Gemüsefach hält er sich locker ein bis zwei Wochen. Achtung: Er überträgt seinen intensiven Geruch gern auf offene Butter oder Milch – also gut verpacken.

Kohlrabi: Entferne vor der Lagerung im Kühlschrank die großen Blätter, da sie der Knolle die Feuchtigkeit entziehen. Die zarten Herzblätter kannst du aber aufheben – sie schmecken kleingehackt super im Salat!

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